Technische Keramik für die Schneidtechnik

Schneidtechnik – Schneiden ist Vorgang zum Trennen des Werkstücks ohne Spanbildung. Werkzeuge sind Messer und Scheren. Diese Werkzeuge nutzten die Verschleißfestigkeit keramischer Werkstoffe, um der abrasiven, aber auch thermischen und chemischen Beanspruchung durch das Schneidgut Rechnung zu tragen. Keramische Messer zeichnen sich durch gute Schneidfähigkeit (geringe Schneidkraft) und hohe Schneidhaltigkeit (Veränderung der Schneidkraft über die kumulierte Schnittlänge) aus.

Das Ergebnis des Schneidvorgangs ist in vielen Fällen ein kritisches Qualitätskriterium für das Werkstück und wird maßgeblich durch die Geometrie der Schneide beeinflusst. Diese soll zum einen robust sein, d.h. Ausbrechungen vermeiden. Zum anderen aber auch scharf, um den Schneiddruck gering zu halten. Eine hohe Schneidkraft ist sowohl für das Schneidgut als auch für das Werkzeug zu vermeiden.

Aus der Geometrie der Schneide ergibt sich die Schneidfähigkeit einer Klinge. Diese wird bestimmt durch den Schneidenradius und der Schneidkantenoberfläche. Letztere bestimmt die Reibung über die Rauheit und beeinflusst somit die Schneidkraft. Entgegen gängiger Meinung beeinflusst auch der Werkstoff der Schneide deren Schneidfähigkeit. Eigenschaften wie Härte und Festigkeit beeinflussen den Schnitt über die Kontaktspannung

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